Rezepte von Chakall

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Zutaten für 4 Personen

1 Ente (aus der Tiefkühltheke) im Monatsangebot November !!!
500 gr Apfelrotkohl
500 gr Kartoffeln oder Klöße
1 Apfel
4 große Zwiebeln (aus der Gemüsetheke)
5 Backpflaumen
1 Bund Thymian (aus der Gemüsetheke)
etwas Majoran
2 Lorbeerblätter (aus der Gemüsetheke)
5 Nelken
etwas rote Marmelade
Salz und Pfeffer (z.B. von Carmencita)
200 ml süße Sahne
3-4 Teelöffel Mehl (z.B. von Granoro)
etwas Zucker (z.B. von Guarani)

(Bratzeit 3,5 h - 4,0 h )

Die gefrorene Ente über Nacht auftauen. Die Ente dann gut waschen, auch innen ausspülen und im Inneren gut salzen. Anschließend mit 2 ganzen Zwiebeln, 1 Apfel, den Backpflaumen und etwas Thymian füllen und von außen leicht salzen.
In den Bräter ca. 1 Tasse Wasser geben, Ente mit Brust nach unten hineinlegen, mit Deckel oder alternativ mit Aluminiumfolie abdecken und bei 220 C in den Backofen schieben. Nach ca. 1 h Bratzeit die Ente auf den Rücken wenden und erneut in den Ofen schieben. Nach einer halben Stunde die Ente herausnehmen und prüfen, wie fest das Fleisch noch ist (als Erfahrung im Vergleich zu später nach weiterer Bratzeit). Falls zu viel Fett im Bräter ist, etwas abgießen, 2 kleingeschnittene Zwiebeln im restlichen Fett glasig werden lassen, nicht bräunen, mit 2-3 Tassen heißes Wasser ablöschen, anschließend die Ente mit Brust nach unten wieder in den Bräter geben und die Temperatur auf 180 C einstellen. Nach einer weiteren Stunde die Ente wieder wenden, mit der Brust nach oben und gleichzeitig prüfen, wie fest das Fleisch noch ist. Nach einer weiteren halben Stunde prüfen, wie weich das Fleisch ist. Ist die Ente noch nicht mürbe genug dann für eine weitere halbe Stunde weitergaren. Ist sie mürbe genug, dann die Ente aus dem Bräter nehmen und auf dem Deckel des Bräters ohne Flüssigkeit bei 180 C – 200 C bräunen lassen, dazu die Ente mit kräftigem Salzwasser einpinseln oder so salzen, zuerst Brust nach unten damit der Rücken braun wird. Nach 20 min Bräunungszeit die Ente wenden, Brust nach oben und wieder mit Salzwasser einpinseln (Achtung: es sollte keine Flüssigkeit auf dem Deckel sein, denn der Rücken soll knusprig bleiben) Wenn nach weiteren 20 min. die Ente braun und knusprig genug ist, kann die Temperatur ausgeschaltet werden, die Ente kann dann noch in der Röhre kurz ruhen, höchstens aber 5 – 8 min.
Während der 40 min. in der die Ente braun werden soll können die Beilagen wie Kartoffeln oder Klöße und der Rotkohl ( wenn Rotkohl aus dem Glas wie z.B. Kühne dann ca. 4 Esslöffel rote Marmelade, 4-5 Nelken und 2 Lorbeerblätter hinzufügen ) zubereitet werden.
Nachdem die Ente aus dem Bräter genommen wurde, kann auch die Soße gefertigt werden. Dem Bratensud so viel Wasser zufügen bis auf die Menge, die es ergeben soll (Achtung: nicht verwässern, eher sparsam und vom Salzgeschmack abhängig machen). In die Soße etwas Thymian, Majoran, eine Prise Zucker, Pfeffer, wenn nötig Salz geben. Anschließend mit ca. 1/3 Becher süße Sahne und etwas Wasser mit 3-4 Teelöffeln Mehl mischen und damit die Soße ansämen, danach nochmals abschmecken besonders mit etwas Zitrone. Anschließend die Soße durch ein Sieb seihen, Rückstände gut ausdrücken bzw. mit einem Quirl soweit es geht durchdrücken.
Jetzt kann die Ente tranchiert werden und mit allen weiteren Zutaten auf den Tellern angerichtet werden.

Weinempfehlung:

El Vinculo (Tempranillo) - Alejandro Fernández – Crianza 2005 – La Mancha (Monatswerbung Dezember!)

tiefe dunkelrote Farbe
in der Nase üppiges Beerenaroma mit Anklängen von Korinthen, begleitet von feiner Tabaknote
fülliger Gaumen mit kompakten Tanninen und Lakritze artigem Extrakt
sehr komplex und großartiges Finale
kurz dekantieren und dann ... purer Genuss!

Dehesa La Granja – Alejandro Fernández – Castilla y Leon 2005 (Monatswerbung Dezember!)

rubinrote Farbe
Aromen von Kirschen, Blaubeeren, Kakao und Vanille
am Gaumen dicht, sehr komplex mit einem beeindruckenden Körper
samtig und ausladend
ein großartiger Wein mit einem langen Nachhall und einem starken Tannin Gerüst

Que aproveche!